 | Piercings und Tätowierungen gehören zum Outfit, Infos Tattoostudio |
Anonymous schreibt "Körperschmuck wie Piercings und Tätowierungen
gehören heute unter Jugendlichen fast nverzichtbar zum coolen Styling. Auch extremere Formen wie Ornamente aus Narben und Brandwunden kommen langsam in Mode. Diese sollten jedoch nicht mit
den Spuren von selbstverletzendem Verhalten verwechselt werden.
Der Schmerz bei der Prozedur hält heute kaum noch jemanden davon ab, ins Tattoo-Studio zu gehen. Im Gegenteil:
Er adelt das Körperbild zu etwas Besonderem. Von den gleichen Studios werden meist auch die gezielten Verbrennungen (Branding) oder Schnitte (Scarification) der Haut angefertigt. Trotz aller damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren interessieren sich dafür immer mehr Menschen.
Die Narben, die durch selbstverletzendes Verhalten entstanden sind, müssen anders beurteilt werden. Selbstverletzungen entspringen schwer wiegenden psychischen Problemen, die in die Hände von
Fachleuten gehören. Mit den radikalen Formen des Körperkults, wie sie Piercing, Branding oder Scarification darstellen, haben sie nichts
gemeinsam.
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